Saisonabschluss im Ostuffler Sonntagscafé

Einrichtung schloss jetzt ihre Pforten / Im kommenden Jahr geht es weiter

Text: Soester Anzeiger, Fotos: Ostuffeln

Wer einmal der Caféteria „Uffler Treff“ der Wohnstätte St. Josef einen Besuch abgestattet hat, der kommt auch wieder. Seit 2015 wird es nun schon durchgeführt und das mit vollem Erfolg.

45 ehrenamtliche Mitarbeiter, mit und ohne Behinderungen engagieren sich für diess Sonntagscafé, von denen jeden Sonntag zwölf im Einsatz sind. Am vergangenen Sonntag schloss sie ihre Pforten, doch erst nachdem auch diesmal gut 200 Waffeln innerhalb von zwei Stunden verkauft wurden.

Gelebte Inklusion

Ein selbstverständliches Miteinander an den 17 offenen Sonntagen von Mai bis Ende August zeichnet das Café aus. teilweise kennt man sich nun schon seit Jahren und so herrscht eine herzliche Atmosphäre zwischen den Bewohnern und ihren Gästen. Stolz und dankbar ist der Leiter der Wohnstätte St. Josef über den guten Besuch wie auch die Tatsache, dass in diesem Jahr erstmalig die Erdbeeren vom „Obsthof Korn“ und „Obst und Gemüse Berendes“ kostenlos  zur Verfügung gestellt wurden. „Wir sind über dieses Entgegenkommen wie auch über den guten Besuch sehr dankbar. Der Erlös wird ausschließlich auf Spendenbasis für die Restaurierung der Turmuhr und Glocke zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr sind es rund 4000 Euro“, so Wolfgang Karnath, der Einrichtungsleiter der Wohnstätte.

Die enge Bindung zur Wohnstätte St. Josef unterstrich am Sonntag der Besuch von Peter Hahnigh – dieser war fast auf den Tag genau vor 50 Jahren im Alter von sieben Jahren in das damals noch als Kinderheim genutzte Gebäude eingezogen. Wolfgang Karnath führte ihn durch die Einrichtung, die sich im Laufe der Jahre verändert hat, und zeigte ihm die durchgeführten Baumaßnahmen.

Heute lebt Peter Hahnigh mit seiner Partnerin in Werl. Als Zeichen der Dankbarkeit und der Verbundenheit pflanzte der Gast eine Esskastanie auf der Wiese vor der Kapelle.